Wichtige Tipps zur Auswahl des perfekten Hundebetts

Collie im Hundebett

Für uns Menschen ist die Wahl des richtigen Bettes eine sehr wichtige Entscheidung. Wir vergleichen, liegen Probe und lesen Testberichte, bevor wir uns für unseren neuen Schlafplatz entscheiden. Da liegt es nahe, dass man auch für den geliebten Vierbeiner das perfekte Schlafgemach finden möchte. Es soll gut für gesunden Schlaf sein, gemütlich sein, genügend Platz bieten und für den Liebling ein gern angenommener Rückzugsort werden, an dem er sich beschützt und geborgen fühlt. Doch was muss man bei der Wahl des Hundebettes beachten und wie findet man das perfekte individuell am besten geeignete Hundebett für seinen Liebling?

Folgende Kriterien spielen eine wichtige Rolle und können bei der Auswahl helfen:

  • Größe
  • Material
  • Wisch- und Waschfestigkeit

Die perfekte Größe finden

Auf der Suche nach dem perfekten Hundebett stellt sich oft die Frage, ob es, wie beim Menschen, zu orthopädischen Schäden kommen kann, wenn man die falsche Wahl trifft. Da viele Hunde zwischen 18 und 20 Stunden am Tag liegen und schlafen bzw dösen, ist es sehr wichtig, den optimalen Schlafplatz für den Vierbeiner zu finden. Da eine Vielzahl von Hunden gerade mit zunehmendem Alter auch an ersten Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie beispielsweise Arthrose, leidet, sollte man von klein auf einen individuell geeigneten und schonenden Schlaf- und Liegeplatz anbieten. Im Idealfall kann er, egal wie der Hund liegt, den gesamten Bewegungsapparat entlasten.

Grundsätzlich gilt, dass man zur Körperlänge des Hundes immer auch die Beine mit addieren sollte, damit auch ein Bauchschläfer beim Strecken genügend Platz im Bettchen hat. Optimal ist es, wenn zusätzlich noch 20 bis 30 cm Spielraum dazukommen. So kann der Hund in seiner natürlichen Schlafhaltung liegen und wird nirgends eingeengt. Die Liegefläche muss so tief sein, dass der Hund bei Bedarf auch senkrecht im Hundebett schlafen könnte, ohne dass die gerade Liegeposition unterbrochen wird. Der Vierbeiner darf auf keinen Fall mit dem Kopf auf dem Boden oder sogar dem Bettrahmen aufliegen, da dies gesundheitliche Schäden nach sich ziehen kann. Das heißt, dass man schwereren Hunden, wie beispielsweise Labradoren, eine Liegefläche in Höhe von etwa 11 bis 13 cm bietet.

Gibt es das perfekte Material?

Das Obermaterial des Hundebettes muss robust sein, da die meisten Hunde intuitiv vor dem Schlafen gehen durch Kratzen versuchen, sich eine Liegekuhle zu schaffen, bevor sie sich hinlegen. Die Oberfläche des Bettes muss also regelmäßigem Kratzen standhalten können, ohne Spuren zu hinterlassen. Selbstverständlich sollte der Bezug aus hygienischen Gründen waschbar sein.

Ist das Hundebett mit Styroporkugeln gefüllt, passt es sich zwar dem Körper an, doch dreht sich der Hund nachts häufig, bleiben die Klumpen von der vorherigen Schlafposition noch eine Weile in der alten Position, bis sie sich dann der neuen Lage anpassen. Somit liegt der Hund immer für eine gewisse Zeit auf den unbequemen Klumpen.

Die Füllung der meisten Hundebetten besteht aus Schaumstoff. Neu gekauft fühlt sich das Bett wunderbar weich an. Doch schon nach kurzer Zeit ist das Material oft durchgelegen und wird damit immer flacher. Am Ende liegt der Vierbeiner fast auf dem Boden, weil im wahrsten Sinne des Wortes die Luft raus ist. Schaumstoff gibt leider bei Belastung auch nicht punktuell nach, sodass gerade bei Seitenschläfern ausgeprägte und schwere Körperteile, wie beispielsweise die Schultern oder Hüftknochen einfach aufliegen anstatt sich in die Matratze zu bohren. Dadurch hängen der Bauch und ebenso die Wirbelsäule in der Mitte durch. Das kann sogar zu langfristigen Schäden führen!

Um das zu vermeiden, sollte der geliebte Hund rückenfreundlich in einer für die Wirbelsäule geraden, waagerechten Position liegen. Das ermöglicht man durch die Nutzung von nachgebendem Füllmaterial, wie beispielsweise viskoelastischen Fasern, auch bekannt als Memory Foam. Sie sind atmungsaktiv. Die Matratze passt sich individuell an die Anatomie des Hundes an. Die Schultern und Hüftknochen können in die Matratze einsinken und die Wirbelsäule bleibt in der Waagerechten, was wiederum die Gelenke schont und die gleichmäßige Durchblutung fördert. Da große Hunde oft zu Hüftgelenkschäden neigen, ist eine gelenkentlastende Schlafposition eine gute Vorbeugung.

Eine orthopädische Matratze, wie sie auch beim XXL Hundebett angeboten wird, besteht aus insgesamt drei Schichten:

  • Die obere Schicht besteht aus Watte und ist etwa einen Zentimeter dick
  • Die mittlere Schicht besteht aus Viskoseschaumstoff und ist circa drei Zentimeter dick
  • Die untere Schicht besteht aus Komfortschaumstoff und ist meist sieben Zentimeter dick.

Bitte wasser- und waschfest!

Die geliebten Vierbeiner tollen am liebsten draußen herum, werden aber natürlich nicht täglich gebadet. Da steht außer Frage, dass zumindest der obere Bezug des Hundebettes waschbar sein muss. Dabei ist es wichtig, dass er nicht nur abwaschbar ist sondern tatsächlich abnehmbar (meist mit Reißverschluss) und waschmaschinengeeignet. Beim Waschen der Bezüge sollte man ein Waschmittel ohne Duftstoffe nutzen und den Weichspüler am besten gleich ganz weglassen, da Hunde bekanntermaßen eine sehr empfindliche Nase haben, die durch die Duftstoffe schnell irritiert sein kann. Außerdem können bestimmte Duftstoffe bei Hunden Allergien auslösen, was unbedingt zu vermeiden ist!

Auch nicht ganz unwichtig: der perfekte Ort für das Hundebett

Auch wenn es kein wirkliches Kriterium bei der Auswahl des Hundebettes ist, sei es hier noch erwähnt. Was bringt das beste Hundebett der Welt, wenn es vom vierbeinigen Liebling ignoriert wird, weil es den falschen Platz hat. Ein geeigneter Ort für das neue Hundebett ist grundsätzlich immer da, wo sich auch die Familie viel aufhält. Hunde sind Rudeltiere und möchten dementsprechend auch gerne bei ihrem Rudel sein. Es sollte also ein Ort gefunden werden, der ruhig ist, von dem aus ihr Liebling aber trotzdem alles gut beobachten kann. Oft befindet sich dieser Platz im Wohnzimmer. Es muss auch darauf geachtet werden, dass kein Luftzug herrscht, um die Gesundheit des Vierbeiners nicht unnötig zu gefährden.

Wenn man die genannten Tipps auf der Suche nach dem perfekten Bett für den Vierbeiner beherzigt, sollte einem erholsamen Schlaf und süßen Hundeträumen nichts mehr im Wege stehen.

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