Was ist zu tun, wenn der Hund im Garten kläfft?

Hund steht im Garten vor dem Zaun
Vielen Hundebesitzern ist es verständlicherweise unangenehm, wenn der eigene Hund im Garten kläfft. Foto: Canon Boy/Shutterstock.com
Was ist zu tun, wenn der Hund im Garten kläfft?
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Sobald es draußen wärmer wird, möchten viele Familien ihren Garten zum Entspannen oder Grillen nutzen. Auch Hunde lieben es, draußen herumzutollen und nutzen jeden Gelegenheit, um durch die offene Balkontür zu huschen. Häufig kann es vorkommen, dass der Hund plötzlich anfängt zu bellen. Das kann die Nachbarschaftsruhe erheblich stören.

Hunde bellen im Garten

Für viele Hunde ist der Garten ein wahres Paradies. Sie kontrollieren und beschnüffeln alles oder tollen mit einem Ball über die große Rasenfläche. Was können Besitzer aber tun, wenn der Hund ohne ersichtlichen Grund anfängt zu bellen? Das Bellen kann unterschiedliche Ursachen haben. Auch Hunde können sich auf dem eigenen Grundstück sehr einsam oder verlassen fühlen. Wenn ein Hund häufig im Garten alleine gelassen wird, dann wird er jede Möglichkeit nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen. Hierbei spielt es keine Rolle, wie groß die Spielfläche ist, die ihm zur Verfügung gestellt wird. Hunde benötigen eine Beschäftigung und viel Zuwendung. Durch eine qualifizierte Hundeschule können Hundehalter lernen, mit welchen Übungen und Spielen ein Vierbeiner geistig und körperlich gefördert werden kann.

Hunde nicht alleine in den Garten lassen

Viele Hunde sind alleine im Garten überfordert. Zu viele Geräusche und Gerüche von der Straße und aus dem Nachbargarten können viele Hunde dazu führen, dass sie nervös werden. Bei jedem noch so kleinen Geräusch schlagen sie Alarm, um ihren Garten zu verteidigen. Auf Dauer werden nicht nur die Nachbarn gestresst, sondern auch der Hund. In diesem Fall muss dem Hund mehr Sicherheit und Geborgenheit geboten werden. Um den Hund von den schlechten Dingen (laute Geräusche, Stimmen, Schritte, Gerüche) abzulenken, sollte seine Konzentration auf das Positive umgeleitet werden. Sobald der Hund den Anschein erweckt, dass er unruhig wird und kurz vor dem Bellen ist, sollte er durch leises Zurufen abgelenkt werden. Es ist ratsam, sich in diesem Moment hinzuknien um den Hund Aufmerksamkeit zu signalisieren. Oftmals kann es helfen langsam auf den Hund zuzugehen und ihn dabei in ruhigem Ton zu rufen. Der Hund wird verdutzt aufschauen und den Gedanken an das Bellen schnell verwerfen. Wenn er sofort reagiert, dann sollte er zur Belohnung ein Leckerli bekommen und natürlich einige Streicheleinheiten. Danach sollte sich der Halter wieder vom Hund wegbewegen, sodass sich dieser wieder frei bewegen kann.

Nichtbellen muss trainiert werden

Wenn ein Hund bei jeder Kleinigkeit bellt, dann kann das mit einer schlechten Angewohnheit verglichen werden. Kein Halter kann erwarten, dass das Training mit dem Hund von heute auf morgen den gewünschten Erfolg erzielt. Übungen, wie das Ablenken eines Hundes sollten in der Regel bis zu einer Stunde trainiert werden. Diese Übungen müssen täglich wiederholt werden. Somit wird der Hund direkt abgelenkt und er muss nicht mehr jedes Geräusch durch ein Bellen kommentieren. Sollte die Übungen nicht zum gewünschten Erfolg führen, dann sollte auf jeden Fall eine Hundeschule besucht werden.

Die Führung übernehmen

Halter sollten immer die Führung des Hundes übernehmen. Somit wird ihm die Grundlage entzogen, selber kontrollieren zu müssen. In dieser Zeit sollte der Hund nicht alleine in den Garten gelassen werden. Der Halter muss entscheiden, wohin der Hund gehen darf und wohin nicht. In der Anfangszeit ist es sinnvoll, eine leichte Leine zu verwenden. Dadurch kann der Hund abgesichert und gleichzeitig kontrolliert werden. Ein Anschreien ist somit nicht notwendig, da er sich gar nicht erst bellend zum Gartenzaun bewegen kann.

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