Die 5 gesündesten Öle für Hunde

Ein Golden Retriever bekommt Öl als Nahrungsergänzung
Öl für Hunde ist sehr facettenreich und bietet viele Vorteile. Abb.: Erin_Hinterland/pixabay.com

Nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Hunden spielen hochwertige Öle in der Ernährung eine wichtige Rolle. Nun stellt sich aber die Frage: Welches Öl ist wichtig für Hunde? Worauf sollte geachtet werden bei den Ölen? Es gibt hier durchaus ein paar Parallelen zum Menschen. Für den Menschen eignen sich kaltgepresste Öle bekanntlich besonders gut. Beim Hund sieht das nicht viel anders aus. Von großer Bedeutung für den Hund sind Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die der Organismus dringend benötigt, aber nicht selber produzieren kann.

Warum ist Öl so wichtig?

Ein kerngesundes Tier mit einem glänzenden Fell – so sehen Hundebesitzer ihren Liebling am liebsten. Die Gesundheit des Hundes ist für das Herrchen genau so wichtig wie seine eigene. Die Meinungen über die optimale Hundeernährung gehen auseinander. Weitgehend einig ist man sich jedoch darüber, dass hochwertige Öle eine wichtige Rolle bei der Ernährung der Tiere spielen.

Tierische und pflanzliche Fettsäuren

Generell muss man bei Fetten unterscheiden in tierische und pflanzliche. Weiterhin wird aber auch noch in gesättigte und ungesättigte Fettsäuren unterschieden. Von besonders großer Wichtigkeit sind, wie bereits eingangs erwähnt, für den Hund die ungesättigten Fettsäuren. Die wichtigsten Vertreter davon sind Alpha Linolensäure, Gamma Linolensäure, Linolsäure und Arachidonsäure.

Worin sind eigentlich mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten?

Das kommt ganz auf die Art des Hundefutters an. Bei industriell hergestelltem Futter wird das Öl oftmals extra zugesetzt. Auf dem Etikett sind als Inhaltsstoffe oftmals Fischöl oder Leinöl angegeben. Werden die Öle hingegen nicht konkret genannt, muss davon ausgegangen werden, dass es sich hierbei um minderwertige Öle handelt. Wenn Hunde roh gefüttert werden, befinden sich hochwertige Öle und Fette vor allem in den pflanzlichen Bestandteilen des Futters, aber auch im Fettanteil von Fleisch und Fisch. Am besten sind kaltgepresste Öle. Die Herstellung ist hier viel schonender und die Vitamine sowie die Fettsäuren bleiben hierbei deutlich besser erhalten. Eine andere Bezeichnung für kaltgepresst ist nativ.

Was passiert, wenn der Hund einen Mangel an Fettsäuren hat?

Ein Mangel macht sich unter anderem am Fell und an der Haut bemerkbar. Das Tier neigt zu Schuppen und Ekzemen, hat Schwierigkeiten beim Fellwechsel und bekommt Ekzeme. Bei starkem Mangel können weitere Anzeichen hinzukommen. Das Tier bekommt Mangelerscheinungen und wird schneller krank.

Wie viel Öl brauchen Hunde?

Der Bedarf an Öl richtet sich nach dem Gewicht des Tieres. Ein Hund braucht pro Kilogramm Körpergewicht täglich 0,3 Gramm Öl. Bei einem 20 Kilogramm schweren Hund sind dies pro Tag etwa 2 Teelöffel Öl. Kleinere Hunde hingegen kommen mit einem halben bis einen Teelöffel pro Tag aus. Wenn sich der Hund extrem körperlich betätigt und viel Energie verbraucht, kann der Bedarf auch etwas höher sein, genauso wie auch dann, wenn das Tier das Fell wechselt.

Empfehlenswerte Öle für den Hund

1. Lachsöl

In reinem Lachsöl steckt die geballte Power aus essentiellen Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren im richtigen Verhältnis. Lachsöl hat sehr positive Eigenschaften auf Hunde und eignet sich deswegen hervorragend als Nahrungsergänzung. Es kann zum Beispiel die Konzentration des Tiers steigern, das Sehvermögen verbessern, es wirkt entzündungshemmend und kann bei diversen Gelenkerkrankungen hilfreich sein. Manchmal ist Lachsöl allerdings mit Schadstoffen belastet, deswegen ist hier auf eine gute Qualität zu achten.

2. Olivenöl

Olivenöl ist eines der beliebtesten Öle überhaupt – für den Menschen. Doch es ist auch für den Hund empfehlenswert. Olivenöl ist reich an essenziellen gesättigten Fettsäuren, es liefert Energie und sorgt für eine gesunde Haut und ein glänzendes Fell. Außerdem unterstützt es die Leistung des Gehirns und ein gesundes Fell. Wichtig: Olivenöl immer als kaltgepresstes Öl kaufen.

3. CBD Öl

CBD Öl kann die Widerstandskraft und die Vitalität des Tieres steigern. Es wird aus Hanf gewonnen und sorgt für ein besseres Wohlbefinden des Tieres. Neben THC ist CBD das zweihäufigste Cannabinoid. Es gibt hierbei aber einen wichtigen Unterschied: CBD besitzt keine psychoaktive Wirkung und macht den Hund demzufolge also auch nicht high. Deswegen sind CBD Öle für den Hund gut verträglich und gesund.

4. Leinöl

Leinöl ist sehr gesund und das nicht nur für den Menschen, sondern auch für Hunde. Auch hier ist er Anteil an Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren optimal. Es kann also eine gute Alternative zu Lachsöl darstellen. Wichtig zu wissen: Da Leinöl klein Licht verträgt, sollte es stets dunkel aufbewahrt werden.

5. Hanföl

Für Hanföl gilt genau dasselbe wie für Leinöl. Es kann als pflanzliche Alterative zu Lachsöl verwendet werde, weil es reich an Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren ist.

Öle für die äußerliche Anwendung

Übrigens ist Öl bei Hunden nicht nur für die innere Anwendung wichtig. So können zum Beispiel Schuppen, Hautprobleme oder Ekzeme prima mit hochwertigen Ölen behandelt werden. Sie können sogar wahre Wunder bewirken. Geeignet hierfür sind für Teebaumöl, Kokos-, Nelken- und Nachtkerzenöl. Der Vorteil von Ölen bei äußerlicher Anwendung: Sie haben keinerlei Nebenwirkungen. Vorher sollte aber sicherheitshalber der Tierarzt um Rat gefragt werden.

Öle für den Hund
Über Alina und Marvin 158 Artikel
Alina und Marvin sind seit 2016 stolze Besitzer eines Amerikanischen Langhaar Collies names Lio. Dieser Blog dient dazu, Erfahrungen mit Collies und allerlei Themen rund um den Hund festzuhalten.

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